Ich frag mich ja schon,

was man tun, muss, um in Deutschland aufgrund § 167 StGB in den Bau zu wandern. Von drei Jahren Bau mal gar nicht zu reden. Wenn es grade mal 600 Euro kostet

  • während der Weihnachtsmesse
  • in einer der wichtigsten Kirchen des Landes
  • am 80. Geburtstags eines der bekanntesten Bischöfe des Landes
  • nackig
  • auf den Altar zu springen,
  • mit den Brüsten wackeln,
  • damit jeder sieht, dass „I am god“ über den Oberkörper gemalt ist,
  • und antireligiöse Parolen zurufen

Ah, ich hab die Lösung. Man muss Sachen vom Altar runterreißen und Parolen brüllen. In einem Fernsehgottesdienst. Kostet fünf Monate Gefängnis. (Revisionssicher).

Und man muss natürlich ein Mann sein, und keine junge hübsche Frau. Die ist ja schließlich nur ein Dummerl und muss für ihre Handlungen offenbar nicht weiter verantwortlich gemacht werden.

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11 Kommentare

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11 Antworten zu “Ich frag mich ja schon,

  1. Axel (AE)

    Gut, daß ich bei Ihnen im Verteiler stehe und die Nachricht frei Haus bekomme.
    Daß Josephine von Lulli-Fach auf was richtiges (Zahnmedizin) umgesattelt hatte, hatte mich schon gewundert. Aber nun ist sie ja wieder in geistigen Heimatgefilden.
    Das Argument der „ungesicherten Einkommensverhältnisse“ dürfte die Feminnen wohl amüsieren. Ein Spendenaufruf, und schon kommen Hunderte oder Tausende Euros zusammen. Würde vermuten, daß J. das Geld längst schon beisammen hat. Und noch was oben drauf.
    Der Link mit der Konfetti-Aktion bei Draghi ist schon sehr erhellend. Zudem sei an ihren schrägen Auftritt bei Lanz erinnert: https://www.youtube.com/watch?v=n4mL_WuH-r0 Ihr Verhalten zeigt deutlich, daß sie eine labile Persönlichkeit ist, die nur ihren Narzißmus auslebt. Ihr Gespringe zu unterschiedlichen Themen und die Bevorzugung möglichst öffentlichkeitswirksamer Auftritte im ZDF, im Kölner Dom etc.riechen doch geradezu nach Selbstdarstellung. Wirklich peinlich.

  2. Waren die Femenaktivistinnen denn vorbestraft? Dass die Organisation ähnliche Vorfälle in Serie produziert genügt sicher nicht, es müssen die einzelnen Individuen sein, damit es strafverschärfend wirkt, oder? IANAL

    • §167 sagt nix von „Wiederholt“….

      • Das steht wohl bei keinem Paragraphen, weil es dann bei fast jedem stehen müsste.

        Die ausführliche Begründung des Urteils kann man ja unter dem Link „Revisionssicher“ nachlesen. Da wird ausführlich auf vorhergehende Strafen und Bewährungsstrafen eingegangen und auf Möglichkeiten dennoch auf eine Freiheitsstrafe zu verzichten oder nicht. Hier müsste man im Einzelfall Femenurteile vergleichen um den Verdacht zu erhärten, dass das Geschlecht des Täters eine Rolle spielt.

        Für einen solchen Verdacht wurde bisher kein weiterer Beleg erbracht.

      • @User Unknown: Diese Urteil ist ein Paradebeispiel für den Frauen- oder Femi-Bonus vor Gericht. Ein Kerl wäre in den Knast gegangen.

        Sofern man es überhaupt wissen will: Es ist seit längerem bekannt, dass Frauen für dieselben Delikte deutlich milder bestraft werden; dies räumte auch ein Richter a.D. ein und fügte hinzu, dass es seiner Beobachtung nach seine Kollegen es genauso halten würden.

    • Heinz

      Ja die Femem waren (abgesehen von der die ohne Gefängnis davonkam) mehrfach vorbestraft.

      • Steht das nicht im Widerspruch zum Artikel, in dem es heißt Frauen kämen mit Geldstrafen davon? Also kamen doch mehrere in den Knast?

      • Heinz

        Ich dachte es seien die in Russland gemeint.
        Über deren Gefängnisstrafen sich unsere Medien so echauffierten, obwohl die bei uns viel länger ins Gefängnis gekommen wären.

  3. Der Vergleich paßt m.E. wirklich nicht so recht. Der Kasper wird ja bereits seit >10 Jahren wegen sowas angezeigt und verurteilt *und* stand zum Tatzeitpunkt unter Bewährung.

  4. Matthias

    Das hier

    „Dem Gottesdienst stehen entsprechende Feiern einer im Inland bestehenden Weltanschauungsvereinigung gleich.“

    müsste dann wohl heißen, dass man die Gendersens nicht stören darf, wenn sie im Hörsaal einer Hochschule gerade ihre „heilige Messe“ feiern?!?

    Josephine W. jedenfalls war kurz nach ihrer Tat in einem ARD-Video zu sehen:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/03/wie-man-grundrechte-schutzt-indem-man.html

    „Wenn eine Aktion wie die der Femen-Frau Josephine Witt dann doch einmal so idiotisch ist, dass sie weithin kritisiert wird, dann wird dies sogleich durch Spiegel-Interview und Fernsehauftritt wieder gut gemacht. Dass Witt bei der Weihnachtsmesse mit nackter Brust auf den Altar des Kölner Doms gesprungen war und sich selbst zu Gott erklärt hatte, präsentiert dann die Einsweiter-Moderatorin Nadia Kailouli als mutige Aktion für Frauenrechte:

    „Ich freu mich sehr, dass Sie heute hier sind.“ “

    Ich bin jetzt auch nicht dafür, dass so eine dafür für Jahre in den Bau kommt. Zumal man sich bei einer, die SOWAS macht, zumindest gut vorstellen kann, dass da keine vollständige Zurechnungs- und Schuldfähigkeit vorliegt.

    Aber nur 600 Euro? Und anschließend ein wohlwollendes Interview im öffentlich-rechtlichen Fernsehen?

    Für Mannsein ohne Fehlverhalten musste man bis vor kurzem noch ein ganzes Jahr lang militärischen oder zivilen Zwangsdienst leisten. Und wenn man sich dem z.B. wegen schlechter Behandlung verweigert hätte, dann wäre man nicht mit 600 Euro davongekommen und in der ARD zum Interview willkommen gewesen.

    Da stellt sich einem die Frage, von was für Benachteiligungen ihres Geschlechts Feministinnen eigentlich immer sprechen.

  5. Pingback: Matthias' Woche - nicht-feministische Links KW 23/15 - NICHT-Feminist

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