Wenn der Zensor zuschlägt

Tja, da habe ich fegalo grade erst gelobt, schon ist sein Account beim Freitag geschlossen, seine Beiträge unsichtbar und seine Kommentare mit „ehemaliger Nutzer“ gekennzeichnet. Alles aus heiterem Himmel. Nach einem freiwilligen Rückzug sieht mir das nicht aus.

Der Freitag. Das Meinungsmedium.

Dieses Blog hier entstand als Reaktion darauf, dass ich wegen allzu meinungsfreudiger Kommentare aus dem Forum von zeit online geworfen wurde. Bleibt also zu hoffen dass wir demnächst einen neuen in der Runde haben.

 

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6 Kommentare

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6 Antworten zu “Wenn der Zensor zuschlägt

  1. me

    In den Kommentaren zu Magdas Artikel schreibt Saul Rednow:
    “ ich war/bin allerdings über @Fegalo und seine fortgesetzt miesen Diffamierungen so verärgert, dass ich bereits dabei bin seine ladungsfähige Adresse zu beschaffen (bin mit einem Anwalt liiert). “
    Das sieht wirklich nicht freiwillig aus.

  2. Wirklich schade. Ich hatte mir auf den Hinweis hin einige Beiträge von fegalo angesehen, die waren sehr gut. Wobei ich die Beiträge aus meiner kleinen Stichprobe nicht als maskulistisch bezeichnen würde, sondern eher allgemeinphilosophisch. Umso seltsamer, daß sie so radikal zensiert wurden.

    Es scheint nicht nur fegalo getroffen zu haben, sondern auch crumar (https://www.freitag.de/autoren/crumar): der hatten bis vor kurzem nach meiner Erinnerung über 10 Beiträge, zuletzt einen von Anfang 2014, tw. mit vielen Kommentaren, alle verschwunden.

    Seine Leitseite ist noch da, die Kommentare sind noch verlinkt, aber mit Sicherheit nicht mehr vollständig, denn es sind keine Kommentare zu seinen eigenen Beiträgen vorhanden.

    Vermutlich hat es noch weitere mißliebige Autoren / Kommentatoren getroffen.

  3. „Der Freitag. Das Meinungsmedium“

    Na klar, genau eine Meinung, die von Herrn Augstein.

    Ich bin vor ca. 3 Jahren auf den Freitag gestoßen, damals hatte er nach dem Relaunch ja recht gute Kritiken bekommen und vieles war auch nicht übel. Ich habe bestimmt 1 Jahr lang regelmäßig Beiträge gelesen. Nach einer Weile kam mir der Anteil der Beiträge, die offensichtlich sehr einseitig waren und stark nach Gehirnwäsche aussahen, reichlich hoch vor. Führend dabei waren feminstische Autoren wie Juliane Löffler, xUlrike Baureithel, Liz Weidinger, Sarah Schaschek, Gerhard Hafner u.a. Das Meinungsspektrum der redaktionellen Beiträge war und ist sehr einseitig (feministisch).

    Bei den Kommentaren ist es nicht viel besser. Nach meiner Erinnerung dominierten ca. 10 – 20 Vielschreiber, darunter die legendäre Magda, dame.von.welt usw., fast alle voll auf der Redaktionslinie.

    Das Faß zum Überlaufen brachte dann die Anfang 2013 eingeführte Funktion, als Ersteller eines Beitrags die Kommentare zensieren zu können. Wovon unsere Ideologen gerne Gebrauch machten. Damit hatte sich der Freitag für mich endgültig in die Kategorie „irrelevant“ verabschiedet. Die Zeit ist zu schade, die einseitigen Beiträge und oft sehr kuriosen Kommentare in diesem insg. eher unbedeutenden Blatt zu lesen.
    Ich habe vor ein paar Wochen wieder einmal hineingesehen und sehe bisher keinen Grund, etwas an meiner Einschätzung zu ändern. Wäre aber ggf. eine Diskussion wert, ob der Freitag irgendwie relevant für die Meinungsbildung ist.

  4. Martin

    Je nun, welche Einstellung erwartet man denn von einem linksideologischen Propagandablättchen?
    Ist doch logisch, das da nix nicht linientreues drinbleibt. Da ist ja sogar die taz noch eher ab und an ein Lichtblick.

  5. Pingback: Matthias’ Woche – Links von KW 32 | NICHT-Feminist

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