Zeit

für die vierteljährliche Berichterstattung über den Frauenbeirat der Stadt Bochum. Ich hab zwar keine Zeit für nix, aber der Frauenbeirat machts mir leicht, wenigstens die noch zu bebloggen. Die letzte, über den Daumen 6250 Euro teure Frauenbeiratssitzung hat nämlich genau folgendes ergeben:

Es gibt eine neue Schriftführerin
– Der Frauenbeirat empfiehlt, wieder einen Frauenbeirat einzurichten. Gründe: keine.
– Katja Sabisch und ihre Studentinnen haben dem Frauenbeirat was über ihre pseudowissenschaftlichen Projektberichte aus dem Projekt „Gender Mainstreaming im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis “ erzählt. Ergebnisse: Keine.
– Der Frauenförderplan „Programm für Chancengleichheit“ in der vierten Fortschreibung muss unbedingt verlängert werden. Gründe: Keine
– Berichte aus den Ausschüssen und Gremien: Keine.

6250. Euro. Kaffee und Konferenzkekse nicht eingerechnet. Ist doch klar, dass der Frauenbeirat empfiehlt, wieder einen Frauenbeirat einzurichten. Würd ich an deren Stelle auch.

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Zeit

  1. Ich

    Ich bekam kürzlich eine Ankündigung per E-Mail, die mich stutzig machte. Sie machte darauf Aufmerksam, dass an einer deutschen Hochschule noch Frauenfördermittel zu nutzen wären und eins der Targets war die Genderforschung. Aha, Frauenfördermittel für eine Genderforschung, die notwendig ist, weil diese Genderforschung feststellt, dass Frauen diskriminiert werden. Geschickt eingefädelt.

  2. estimated damage

    oh wie schade, die Sabisch hat mal an einem sehr lesenswerten Buch mitgewirkt („Menschenversuche: Eine Anthologie 1750-2000“). Stehen krasse Sachen drin
    u.a. Green Run Experimente, gibts hier irgend ne Übersetzung zu
    strahlungstests.blogsport.de/erklaerung/
    http://strahlungstests.blogsport.de/

    und wieder einer erloschen…
    ich mache mal ne Schweigeminute für den Intellekt der Frau Sabisch…

    • Ich hab auch mal ihre Dissertation quergelesen und fand das gar nicht so unspannend. Aber ich fürchte in der Tat, sie hat hier in Bochum ihren Intellekt für 30 Silberlinge an die Gendermafia verraten. Und den Wert ihrer Qualifikation auch – sie sitzt als Quotenfrau auf einem durch’s Professorinnenprogramm ins Leben gerufenen Nur-für-Frauen-Lehrstuhl.

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