Mädchengerechter Mathematik-Unterricht

scheint nach Auffassung von Sylvia-Janke Klein darin zu bestehen, von 45 Minuten Unterrichtszeit zehn Minuten für „Meditative Übungen“ zu verwenden, also mal einfach 20% weniger Mathe zu machen. Und die Jungs, die auf Phantasiereisen keinen Bock haben, in der Zeit einfach mal rauszuschicken.

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9 Kommentare

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9 Antworten zu “Mädchengerechter Mathematik-Unterricht

  1. Faxe

    Lol! Erinnert mich sehr an eine ganz bestimmte Simsons-Folge!

  2. Einmal hatte ich das Glück mit dem, der im Transvaal das Mathe Exam auf stellte ein Gespräch zu führen. Der machte mich darauf aufmerksam das die Vorgaben für das Exam es möglich machen musste, mindestens 50% der Punkte zu bekommen, nur dadurch das man Thesen kennt und beweisen kann, also einfach wiederholen was im Textbuch steht. Wäre das nicht der Fall, sagte er, würden drei Viertel der Mädchen ihr Matrik Mathe nie schaffen. Mir scheint der Kontrast auffällig, all die Jahre in denen die Männer die Kontrolle über die Pädegogik hatten, war man bemüht den Lehrplan so zu gestalten das Mädchen auch in Fächern die den meisten weniger liegen, eine gute Changse hatten. Nun wo die Frauen den Lehrplan kontrollieren, hat man großen Spaß daran das man den Lehrplan so gestalten kann das die Jungens in einigen Fächern benachteiligt sind.

  3. Homer

    Das scheint direkt aus „Die Simpsons“ zu kommen. 🙂
    Staffel 17 Episode 19 – Gleichung mit einem Unbekannten

  4. Luc

    Das könnte sich kein Satiriker besser ausdenken 🙂

  5. caless

    Du musst genau lesen, das Ganze wiegt die 20% locker auf. Nein, verdoppelt sogar die Leistung der Schüler zu einem Äquivalent von zwei Einheiten!

    [quote]Die für die Übungen aufgewendete Zeit wird durch die erhöhte Konzentrationsfähigkeit der Schülerlnnen und durch die ruhige, angenehme Lernatmosphäre, die nach einer Übung herrscht, mehr als
    aufgewogen.[/quote]

  6. agztse

    „Die emotionale Einstellung zu diesem Fach übt einen wichtigen Einfluß auf die Bereitschaft zur Beschäftigung mit Mathematik aus. Dies gilt für Mädchen noch instärkerem Maße als für Jungen, da die Variable „Nutzen“, in der für viele Jungen eine große Motivation für das Lernen von Mathematik liegt, für Mädchen eine untergeordnete Bedeutung hat.“
    Ah ja. Jungen lernen also was nützlich ist, für Mädchen ist Nutzen weniger relevant. Weil sie dann nach Phantasiereisen und Master in Genderstudies doch gern Cabrio fahren würden gibts ja bald eine Frauenquote. Schön!

  7. Wieso haben Jungs keine Lust auf Fantasiereisen? Als Kind war ich oft in meiner Fantasiewelt unterwegs, seien es Raumschiffe und fremde Welten gewesen, oder Dinosaurier. Oder Dinosaurier in Raumschiffen.

    Jetzt ist Meditation nicht gerade eine Phantasiereise. Und zugegeben, Meditation ist für Jungs, die sich in dem Alter gerne bewegen, vermutlich schwer, aber keineswegs weniger sinnvoll als für Mädchen.

    Ich denke es gibt viele Möglichkeiten den Mathe-Unterricht besser zu gestalten. Immerhin sind die Grundlagen der Mathematik schon mehr als 400 Jahre Lehrinhalt an Universitäten und auch Schulen. In der Zeit muss man doch Konzepte gefunden haben, wie sich Mathe gut lehren lässt!

    Meditation ist jedoch, glaube ich, kein geeigntes Konzept um speziell Mathe-Unterricht für Mädchen zu erleichtern. Auf der anderen Seite wäre Meditation als Ergänzung zum normalen Unterricht durchaus sinnvoll.

  8. Pingback: Kurz verlinkt | Schwerdtfegr (beta)

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