Dass die Uni Bochum

eine Hochburg des Gender-Mainstreaming/Queerstudies-Quatsches ist, war mir schon klar, als ich dieses Blog hier aufmachte. Diese Sorte Kasperinnen lief schon vor 20 Jahren im AStA der Uni rum. Auch dass Ilse Lenz am sogenannten „Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht“ wohl ziemlich mitverantwortlich dafür ist, dass die hiesigen Psychotherapeuten gut mit Studentinnen zu tun haben, die die Erwartungen, die ihr akademisches Uni-Umfeld an sie stellt, mit ihrem Fühlen und dem in einem realen (heterosexuellen) Leben Machbaren nicht wirklich überein kriegen.

Bislang wusste ich allerdings noch nicht, dass an diesem Lehrstuhl Isolde Aigner beheimatet ist, die mit ein paar anderen Soziologen (vom Grill) derzeit versucht, eine Männerrechtsbewegung, die auf den Abbau von Grundrechten und den Aufbau mafiöser Protegierungsnetzwerke in diesem Land aufmerksam zu machen versucht, in die rechte Ecke zu drängen. Die Dame promoviert bei Lenz über „Maskulinisten und die Präsenz und Relevanz ihrer Denkmuster im öffentlichen Diskurs“. Vor allem aber parliert sie gern in öffentlichen Vorträgen über ihr Thema, und zeigt dabei dankenswerter Weise auf, dass sie entweder noch Recherchebedarf oder ziemlich unredliche Vorstellungen über die Aufgaben und Arbeitsweisen von Wissenschaft hat. Auf die Promotionsschrift bin ich jedenfalls gespannt. Das wird ein Spaß!

[Nachtrag: Gerade lese ich hier, dass auch Hinrich Rosenbrock aus dem Ilse-Lenz-Stall stammt, einer der oben genannten Soziologen vom Grill und sattsam bekannt für einen fabulierenden Prosatext, der offenbar bei Lenz als Magisterarbeit durchging und anschließend von der Heinrich Böll-Stiftung als „Expertise“ (seit wann sind frisch gebackene MAs der Soziologie bitte Experten für irgendwas?) unters Volk gebracht wurde. Man beachte übrigens den Dateinamen des verlinkten Pamphlets. Wird da ein -innen automatisch drangehängt?]

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Dass die Uni Bochum

  1. Gassenreh

    Mein Bild von Frau Aigner bekommt Risse, wenn sie wie viele Politiker sich diesem unwissenschaftlichen Bereich zuwendet.
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Frau sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013 nachzulesen]

  2. Guy

    Die Einschätzung re Bochum trifft zu. Aber so schlimm ist die Aigner nicht. Habe sie bei einer Diskussion erlebt, m.E.fast ein Fortrschritt in der feminisierten Soziologie. Harmlos gegen die anderen Lilalaunebären und Männer Hasserinnen. Könnte fast lesenswert werden.

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