Wo Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden sollen

sollte man laut diversen Gleichstellungsgesetzen, Grundordnungen, Satzungen etc. eigentlich wenigstens die Voraussetzung erwarten, dass sie auf den zu „verteilenden“ Pöstchen gegenüber den Männern in der Minderzahl sind.

Woran man mal wieder festmachen kann, dass Frauen irgendwie doch nicht rechnen können. Ein Männeranteil von exakt 0,0 Prozent am Studienbereich Hebammenkunde unserer schicken neuen Hochschule für Gesundheit in Bochum scheint für die zuständigen Personalerinnen offenbar ganz deutlich eine zahlenmäßige Übermacht der Männer, gar eine patriarchalische Privilegienhochburg zu konstituieren, die dringend geschleift werden muss. Weswegen man auch Frauen bevorzugt einstellen wird, wenn sie sich in diesem Bereich als Lehrkraft für besondere Aufgaben bewerben. Auch der Bereich für Logopädie, bei dem der Männeranteil monströse 20% beträgt, braucht dringend eine weitere Frau, die den sich in Elternteilzeit befindlichen Herren (alles zurück, aktuell nur noch 15,7 % Männeranteil) halbtagskräftig ersetzen soll.

Überhaupt ist diese Hochschule für Gesundheit, bei der der Frauenanteil in allen Bereichen über den Daumen so um die sechzig bis siebzig Prozent betragen sollte, ein Musterbeispiel dafür, wie sich der „Staatsfeminismus“ und allgemeines Frauengepampere bereits am Steuergeldtopf festgenuckelt haben. Aufgrund der Gesetzeslage notwendig, aber inhaltlich völlig unsinnig, bestimmt diese Hochschule eine Gleichstellungsbeauftragte, deren gesetzliche Aufgabe unter anderem die Erstellung eines Frauen(!)förderplanes ist, und von deren Wahl die Minderheit(!) der Männer an dieser Hochschule ausgeschlossen ist. Die Hochschule bastelt in ihre Grundordnung eine(n) „nicht hauptberufliche Vizepräsidentin oder nicht hauptberuflichen Vizepräsident für Studium und Lehre, Gender, und Qualitätsmanagement“ und eine Gleichstellungskommission mit sagenhaften acht Mitgliedern hinein. Sie vergibt Stipendien „unter Berücksichtigung des Ziels der Hochschule für Gesundheit zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen und Männer“ – die geförderten Studenten sind ausschließlich weiblichen Geschlechts.

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Uncategorized

2 Antworten zu “Wo Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden sollen

  1. Vergiß nicht. Bei einem angepeilten Männeranteil von 10% an der Weltbevölkerung sind auch 20 % noch enorm viel. 🙂

    Man kann schon regelrecht erahnen, wie dieser Schwachsinn in den nächsten Jahrzehnten „dekonstruiert“ wird und auf der Müllhalde verschwindet. Das alles ist mittlerweile so morbide.

  2. Bill

    gerade erst gelesen, mir kommt die kalte Wut hoch.
    Ja, das ist Hate Speech.
    Scheiss drauf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s